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Podcast

dabei sein im Arbeitsleben

Der Podcast dabei sein im Arbeitsleben – Chancen für alle“ zeigt, wie ein inklusiver Arbeitsmarkt funktionieren kann. In den Episoden hören wir uns hinter den Kulissen der dabei-austria Mitgliedsorganisationen in ganz Österreich um. In unseren Audiobeiträgen kommen ausgrenzungsgefährdete Jugendliche zu Wort und jene, die sie auf ihren Weg in ein selbstbestimmtes Leben begleiten. 

Unsere Podcast-Episoden

Welche Barrieren begegnen Frauen mit Behinderungen an Universitäten? Und warum erhalten viele ihre Diagnose erst dort? Barbara Levc hat sich als blinde Frau ihr Hochschulstudium hart erkämpfen müssen.

Im Gespräch erzählt sie von ihrer Bildungsbiografie, von Hürden im Schulsystem und davon, was es braucht, damit mehr Menschen mit Behinderungen den Weg an die Hochschule finden und dort erfolgreich studieren können.

Wirtschaftlicher Druck, Aufnahmestopps, Unsicherheit: Doch gerade in Krisenzeiten braucht es Perspektiven für Frauen mit Behinderungen. dabei-austria-Vorstandsmitglied Gerda Reiter berät Unternehmen zur inklusiven Beschäftigung, Christina Spanner begleitet junge Frauen mit Beeinträchtigungen beim Übergang von Schule in Beruf.

Gemeinsam zeigen sie, was möglich ist: etwa eine junge Frau, die über einen kreativen Jobdesign-Prozess in einer Bankzentrale Fuß fasste, oder eine andere, die als Berufskraftfahrerin gleich zwei Stereotypen brach.

Als Manuela Lanzinger 2004 die Diagnose Multiple Sklerose erhielt, hatte sie das Glück eines verständnisvollen Arbeitsumfelds. Und dennoch: Teilzeit bedeutete weniger Lohn, weniger Pension und plötzlich auch weniger Zutrauen.

Sie musste argumentieren, überzeugen, sich Zuständigkeiten zurückholen. Das Ergebnis? Bessere Strukturen für alle. Heute ist sie Vizepräsidentin des Österreichischen Behindertenrates und kämpft für jene Frauen mit Behinderungen, die in keiner Statistik auftauchen. Dabei wird ihr Potenzial dringend gebraucht.

Sie ist erst jüngst mit dem Bregenzer Frauenpreis ausgezeichnet worden – und jemand, die sich das Autofahren nicht ausreden ließ. Karin Stöckler ist seit 2009 Präsidentin des ÖZIV-Vorarlberg.

Im Gespräch, aufgenommen auf der ZERO-Conference 2026 in der UNO-City, erzählt sie von ihrem Aufwachsen im Ländle, von inklusiver Schulzeit, einem schweren Unfall und dem Weg zurück. Sie spricht darüber, warum Selbstbestimmung kein Luxus ist und warum man Frauen mit Behinderungen niemals unterschätzen sollte.

Mehr als jeder vierte Jugendliche mit Behinderung ist weder in Ausbildung noch im Job – eine deutlich höhere Quote als bei jungen Menschen ohne Behinderung. Gleichzeitig gerät der Ausgleichstaxfonds, der zentrale Unterstützungsangebote für berufliche Inklusion finanziert, unter Spardruck. Was das für Betroffene, Unternehmen und die Arbeitsmarktpolitik bedeutet, bespreche ich mit Eva Skergeth-Lopič und Christina Schneyder von dabei-austria.

In unserer neuesten Podcast-Folge widmen wir uns zwei spannenden Themen: Expertinnen erklären, wie Flexibilität Menschen mit ME/CFS den Berufsalltag erleichtert. Warum Autist:innen perfekte KI-Trainer:innen sind, zeigen wir am Beispiel von Kapsch TrafficCom.

Maynat Kurbanova über den Unterschied zwischen Extremismus und Radikalismus, über den Einfluss von sozialen Medien und wie sich Gespräche auf Augenhöhe mit jungen Menschen führen lassen.

Vor allem laute Stimmen – oft populistisch, radikal, hasserfüllt – verschaffen sich in sozialen Medien Gehör. Doch was braucht es, damit Jugendliche zu Erzählerinnen und Erzählern von Geschichten werden, die Mut machen und Gemeinsames statt Trennendes in den Vordergrund stellen?

Wie Jugendliche ihre Identität online formen – und warum Erwachsene ihre Welt oft missverstehen: Ein Gespräch mit dem Medienpädagogen Harald Koberg.

Was brauchen junge Menschen, um diese Übergang gut zu bewältigen, und was können wir alle daraus lernen? Welche Rolle spielt persönliche Assistenz und was können wir alle daraus lernen? Darüber sprechen wir mit WAG-Vorständin Jasna Puskaric und Bildungsforscherin Helga Fasching.

Wir haben wir viele praktische Tipps: Wie kann man die eigene Website auf Barrierefreiheit testen? Was lässt sich oft schon mit kleinen Mitteln verbessern? Und wie gelingt das Ganze auf eine verständliche, kreative und lustvolle Weise – ganz ohne Technikstress?

Autorin Hannah Wahl erzählt im dabei-austria Podcast über das Konzept “Radikale Inklusion” – mit einem Schwerpunkt auf inklusiver Bildung und inklusivem Arbeitsmarkt. Außerdem stellen wir eine Peer-Streitschlichtungsstelle namens “Sonnenklar” vor.

Wie kann radikale Inklusion gelebt werden? Wie finden mehr Frauen mit Behinderung existenzsicherende Jobs? Was sind inklusive Arbeitszeitmodelle? Um all das ging es beim 3. Forum “Berufliche Teilhabe für Frauen mit Behinderungen”. Gerda Reiter arbeitet bei innovia und leitet das NEBA-Betriebsservice Tirol. Außerdem ist sie im Vorstand von dabei-austria. Ein Gespräch darüber, dass Inklusion uns alle angeht. UND: Dass Frauen mit Behinderung in allen Bereichen mitgedacht werden müssen – von der Gesundheitsvorsorge bis zur Weiterentwicklung.

Unsere Podcast-Episoden 2024:

In dieser Folge – anlässlich des Tages der Menschen mit Behinderung am 3.12. – geht es um Jobcoaching und Inklusion am Arbeitsmarkt für gehörlose Menschen. Unternehmen eröffnet sich der Zugang zur Gehörlosenkultur. Im zweiten Teil der Episode beleuchten wir, wie Menschen mit Trauma-Erfahrung in der Schule oder in der Arbeitswelt ankommen können.

In dieser Folge geht es, um die berufliche Inklusion von Menschen aus dem Autismusspektrum. Wir erfahren, wie Arbeitsplatzgestaltung und Jobcoaching helfen, autistischen Menschen einen passenden Arbeitsplatz zu bieten.

In dieser Episode geht es um ein leider allzu aktuelles Thema: ‘Hass und Belästigung im Internet’. Wir stellen Ihnen Menschen vor, die Betroffene von Cybermobbing und Cybergrooming unterstützen und ihnen in schwierigen Zeiten zur Seite stehen.

In dieser Podcastfolge von dabei-austria gibt Sozialarbeiter Fabian Reicher Einblick in seine Arbeit. Er ist Mitarbeiter der “Beratungsstelle Extremismus.” Eine wichtige Strategie ist es den Narrativen von radikalen Predigern in den sozialen Medien Gegennarrative entgegenzusetzen.

Wir beschäftigen uns in dieser Folge mit den Rechten von Menschen aus der LGBTIQIA+-Community am Arbeitsmarkt. Im 1. Beitrag erklärt Sandra Konstatzky, die Leiterin der Gleichbehandlungsanwaltschaft, wie sie und ihre KollegInnen Menschen unterstützen, die u.a. wegen ihrer sexuellen Orientierung/bzw. Geschlechtsidentität diskriminiert werden. Im 2. Beitrag sind wir beim Verein Sprungbrett in Wien. Lin Jannach ist in der pädagogischen Leitung vom Sprungbrett Ausbildungsfit. Lin ist non-binär und erzählt, wie beim Sprungbrett über Geschlechtsidentität gesprochen wird, was so ein sicherer Ort für Jugendliche bedeutet und wie sie auf die Arbeitswelt vorbereitet werden.

In der heutigen Podcast-Folge geht es darum, wie mehr Frauen mit Behinderung ihr Potenzial in der Arbeitswelt einbringen können. Was macht den Arbeitsmarkt für sie so unzugänglich? Welche Initiativen braucht es? Welche Rolle spielen Ableismus, Arbeitszeit- und Bezahlmodelle? Und wie werden bestehende Angebote niederschwelliger, etwa für Menschen mit einer psychischen Erkrankung? Darüber wurde beim 2. Forum „Berufliche Teilhabe von Frauen mit Behinderung“ am 7. März diskutiert.

“Wir haben ein Mutproblem, kein Erkenntnisproblem”, sagt die deutsche EU-Abgeordnete Katrin Langensiepen bei Ihrer Keynote am Forum “Berufliche Teilhabe von Frauen mit Behinderungen. Nach wie vor hindere Ableismus – also Glaubenssätze, Zuschreibungen und Vorurteile rund um das Thema die berufliche und damit die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung, im Speziellen Frauen mit Behinderung.